by Kissikissi Nick Joe Heidelberg

Streifenshirt by Kissikissi Nick Joe Heidelberg

Trendstück mit Vergangenheit: Coco Chanel machte es populär. Auch in dieser Saison ist der maritime Klassiker ein fester Bestandteil unserer Kleiderschränke.

Das gestreifte Shirt ist unsere erste Wahl, wenn wir morgens nach einem unkomplizierten Outfit suchen. Es ist seit fast hundert Jahren in Mode – und auch in dieser Saison wieder allseits beliebt. Die visionäre Coco Chanel befreite den blau-weißen Klassiker im Jahr 1917 erstmals aus seinem militärischen Kontext. Davor wurde er von Matrosen getragen, die in der Bretagne stationiert waren.

Streetstyle Look by Kissikissi Nick Joe Heidelberg

Kissikissi Nick Joe aus Heidekberg liebt Streetstyle Looks , Breton shirts kombiniert mit Shorts oder elegant mit Leggings und Oversize Jacketts oder Jeans mit Streifenjacke und knallroter Handtasche.

Kissikissi Nick zeigt Bekanntheiten im Streifenshirt

James Dean

James Dean im Streifenlook

Der "little Bastard" wurde mit seinen 24 Jahren nicht alt, einen Autounfall mit seinem Porsche 550 Spyder im September 1955 überlebte er nicht. Trotzdem bleibt Dean mit seinem Image als jugendlicher Rebell im konservativen Amerika der 1950er- und 1960er-Jahre bis heute unvergessen. Ebenso sind sein Kleidungsstil und seine Frisur modisch ganz weit vorne dabei. Spontan denke ich an die rote Jacke von ihm als Jim Stark in "…denn sie wissen nicht was sie tun". Naja, James kann einfach alles tragen...

Pablo Picasso

Pablo Picasso

Picasso verlieh dem Streifenshirt eine latent intellektuelle Aura – wie sie Avantgardisten nun mal umgibt.

Audry Hepburn

Audrey Hepburn

Natürlich gehört Audrey Hepburn in Sylvia Hofmanns persönliche Liste der gut bestreiften Berühmtheiten

"Ich mache keine Mode. Ich bin die Mode."

– Coco Chanel zugeschriebenes Zitat

Chanel Damenhandtasche

Damen-Handtasche Chanel 2.55.

Chanel Nr 5 Parfum

Flakon des Damendufts Chanel Nº 5

Wie keine andere Modeschöpferin prägte Coco Chanel die Mode des 20. Jahrhunderts und hatte einen erheblichen Anteil an der Entwicklung von Paris zu einem Modezentrum. Bereits Mitte der 1910er Jahre war sie mit ihrem florierenden Modeunternehmen eine wohlhabende Geschäftsfrau.

Coco Chanel behauptete gern: "Ich habe die Frauen aus dem Korsett befreit." Die erste Mode ohne Korsett wurde allerdings bereits von Madeleine Vionnet und Paul Poiret Anfang der 1900er Jahre geschaffen. Poirets farbenfrohe Mode samt Pluderhosen im Harem-Stil bezeichnete Chanel später als "barbarisch". Ihre bevorzugten Farben waren Schwarz, Weiß und Beige. In den 1920er Jahren erfand sie das Cocktailkleid, das als "kleines Schwarzes" bekannt wurde. Sie kürzte die Röcke auf eine damals skandalöse Länge knapp unterhalb des Knies und entwarf neuartige gestrickte Badeanzüge mit Bewegungsfreiheit, die am Oberschenkel endeten und unter denen Shorts hervorschauten.

Sie verwendete für eine sportlichere Linie erstmals körperbetonende Jerseystoffe. Das berühmte Chanel-Kostüm aus Tweed avancierte für die Geschäftsfrau weltweit zum Standard. Das Kostüm war oft mit schwarzem Besatz und Goldknöpfen verziert und wurde gern mit langen Perlenketten als Modeschmuck getragen.

Weitere Beiträge zur Damenmode waren Hosen für Frauen, Strickensembles (Twinset), Schuhe mit Fersenriemen (Slingpumps oder auch Slingbacks genannt) und gesteppte Handtaschen mit Schulterkette (Chanel 2.55). Hinzu kam die Etablierung auffälligen Modeschmucks anstelle von echtem Schmuck.

Zusammen mit dem Parfümeur Ernest Beaux kreierte sie 1921 Chanel Nº 5. Es war das erste populäre Parfüm, das nicht nach Blumen roch, sondern von einer Aldehydnote dominiert wurde.

Im Metropolitan Museum of Art in New York, das die umfangreichste Modesammlung der Welt beherbergt, findet man Coco Chanels Evening Ensemble von 1936. 2014 fand im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg eine Ausstellung namens "Mythos Chanel" statt. Diese Ausstellung zeigte über 150 originale Stücke bedeutender Sammlungen.